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Prämenopause – wenn sich dein Zyklus beginnt zu verändern

  • Autorenbild: carolinemolitoris
    carolinemolitoris
  • 17. März
  • 3 Min. Lesezeit

prämenopause - wenn sich der Zyklus verändert

Ich werde in diesem Jahr 40. Und in den letzten Monaten hat sich mein Blick auf meinen Körper noch einmal verändert.

Ich beobachte meinen Zyklus schon lange sehr bewusst. Durch meine Arbeit, durch Zyklus-Workshops und durch meine eigene Praxis nehme ich mir regelmäßig Zeit, nach innen zu lauschen:

  • Wie fühle ich mich heute?

  • Wo stehe ich gerade in meinem Zyklus?

  • Was brauche ich wirklich?


Ich schreibe täglich auf, wie es mir geht.

Ich nehme mir im Winter bewusst mehr Ruhe.

Und ich schenke meinem Körper Aufmerksamkeit.


Und genau dadurch habe ich in den letzten Monaten etwas bemerkt:

Mein Zyklus verändert sich.


Was ist die Prämenopause?

Die Prämenopause ist die Phase vor den Wechseljahren.Sie beginnt oft schleichend – manchmal schon Mitte 30 oder um die 40.

Dein Hormonsystem beginnt sich neu auszurichten:

  • Zyklen können kürzer werden

  • Hormone schwanken stärker

  • der Körper reagiert sensibler

Und viele Frauen spüren: Irgendetwas ist anders – aber ich kann es nicht ganz greifen.


Typische Veränderungen

  • kürzere oder unregelmäßige Zyklen

  • stärkere Stimmungsschwankungen

  • Schlafveränderungen (z. B. nächtliches Aufwachen)

  • intensiveres PMS

  • mehr innere Unruhe oder Hinterfragen


Meine persönlichen Erfahrungen

In den letzten Monaten habe ich bei mir selbst Veränderungen wahrgenommen:

  • Mein Zyklus ist kürzer geworden

  • Besonders im „zyklischen Herbst“ bin ich nachts öfter wach

  • Meine Stimmung schwankt intensiver

  • Ich beginne, Dinge mehr zu hinterfragen


Und gleichzeitig merke ich noch etwas anderes:

Es ist nicht immer leicht, das anzunehmen.


Wenn Wissen nicht automatisch Leichtigkeit bedeutet

Ich arbeite mit Frauen. Ich gebe Workshops zum Zyklus. Ich bilde mich regelmäßig weiter.

Und trotzdem:

Es gibt Momente, in denen ich merke, wie mich diese Veränderungen verunsichern.

Momente, in denen ich denke:

  • „Warum fühlt sich das gerade so anstrengend an?“

  • „Wieso kann ich das nicht einfach als natürlichen Übergang sehen?“

  • „Ich weiß doch eigentlich, was passiert…“


Und genau da wird etwas sehr Menschliches sichtbar:

Wissen bedeutet nicht automatisch, dass es sich auch leicht anfühlt.


Die Schwierigkeit, Abschied zu nehmen

Was ich immer mehr spüre:

Diese Phase ist auch ein leiser Abschied.

Von:

  • einem vertrauten Zyklus

  • einer gewissen Stabilität

  • einem Gefühl von „So kenne ich mich“

Und selbst wenn dieser neue Abschnitt etwas Kraftvolles in sich trägt –kann er sich gleichzeitig roh, ungewohnt und manchmal überfordernd anfühlen.


Vielleicht kennst du das auch…

Dass du dich fragst:

  • „Was passiert gerade mit mir?“

  • „Warum bin ich plötzlich so empfindlich?“

  • „Wieso fühle ich mich nicht mehr so wie früher?“

Oder dass du merkst:

Du möchtest diesen Wandel annehmen –aber ein Teil in dir sträubt sich noch.


Prämenopause ist kein „einfacher Übergang“

Oft wird diese Phase beschrieben als:

„Eine Einladung“„Ein Übergang“„Eine Chance zur Neuorientierung“

Und ja – das kann sie sein.

Aber:

Sie darf auch gleichzeitig herausfordernd sein.

Du darfst:

  • traurig sein

  • irritiert sein

  • wütend sein

  • dich unsicher fühlen

All das gehört dazu.


Und genau hier beginnt echte Verbindung

Nicht darin, alles sofort zu verstehen oder anzunehmen.

Sondern darin:

dich auch in der Unsicherheit liebevoll zu begleiten


Vielleicht bedeutet das gerade:

  • langsamer zu werden

  • ehrlicher mit dir zu sein

  • dich nicht mehr zu übergehen

  • dir Unterstützung zu holen


Du bist nicht „zu sensibel“ – du bist in einem Wandel

Was ich mir für dich (und auch für mich) wünsche:

Dass wir aufhören zu denken,wir müssten diesen Prozess „gut meistern“.

Und stattdessen beginnen zu fühlen:

Ich darf genau so sein, wie ich gerade bin – auch im Übergang.


Einladung: Zyklus im Wandel

Wenn du dich in dieser Phase wiedererkennst und dir Begleitung wünschst:

Lade ich dich zu unserem Workshop "Zyklus im Wandel" ein.

Ein Raum, in dem es nicht darum geht, etwas „richtig“ zu machen –sondern dich selbst in diesem Wandel besser zu verstehen und zu halten.


Begleitung in dieser Lebensphase

Veränderungen im Zyklus können verunsichern und Fragen aufwerfen. Du musst diesen Prozess nicht alleine durchlaufen.


Ich biete dir einen geschützten Rahmen, in dem du deine körperlichen und emotionalen Veränderungen besser verstehen und einordnen kannst – in deinem Tempo und mit individueller Begleitung.


Vereinbare gern ein persönliches Gespräch – vor Ort oder online






Über mich

Ich bin Caroline Molitoris und arbeite als Heilpraktikerin. Ich begleite Frauen und Paare in Entwicklungs- und Übergangsphasen.


Meine Schwerpunkte sind:

In meiner Arbeit verbinde ich körperliche, emotionale und systemische Ansätze, um nachhaltige Veränderungsprozesse zu unterstützen.

 
 
 

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